Ich sehe, was Du fühlst – Emotion-Tracking und UX Evaluation

Beitrag von: Kathrin Kim (UID), Simon Eisele (HdM Stuttgart) & Kristin Kolbe (UID)

Nachdem Eyetracking-Technologien mittlerweile die Praxisreife erreicht haben und erfolgreich den Usability-Markt durchdringen, verspricht die Aufzeichnung und Auswertung von Emotionen einen neuen Durchbruch im quantitativen User Research.

Dabei zeichnen Kamerasysteme Emotionen auf, die sich während eines Usability Tests im Gesicht eines Nutzers wiederspiegeln. Eine Analysesoftware erkennt die Emotionen und macht sie so für die Auswertung zugänglich. Die Methode soll einen quantitativen Zugang zur User Experience (UX) ermöglichen und konkrete Usability Findings hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Nutzungserleben bewertbar machen.

Doch erfüllt diese Technologie wirklich bereits diese Ansprüche? Werden die Erkenntnisse aus der Methodik den Anforderungen der Berufspraxis gerecht?

In dem Beitrag werden aus Sicht der Berufspraxis die Erfahrungen mit einem System zum Emotion-Tracking geschildert und eine erste Bilanz über die praktische Verwendbarkeit sowie über das Aufwand-Nutzen-Verhältnis gezogen.

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